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Onemetapea hatte    Besucher seit  Juni 09 und rd 300.000 Seitenzugriffe

Hier auf den Onemetapea Seiten findest Du ein recht umfassendes Angebot zur Selbstfindung und Selbsterfahrung und Vieles drum herum. Fehlende Durchsetzungsfähigkeit? Mobbing? Burn-Out? Wiederkehrende Probleme in Euren Partnerschaften? Fehlendes Selbstwertgefühl? Und das schon seit Jahren? Tu was dagegen! Du bist mit deinem Problem weder alleine noch all dem hilflos ausgeliefert! Grundsätzlich ist das Motto von Onemetapea Probleme zu lösen statt, wie es leider nur allzuoft geschieht, zu vertiefen! Unsere langjährige Erfahrung ist hier Dein entscheidender Vorteil! Du willst es genauer wissen? Dafür haben wir Dir zu den folgenden Stichpunkten Erläuterungen zusammengestellt.

In alphabetischer Reihenfolge:


Die Ausgleichsmethode knüpft im weiteren Sinn an die TCM (traditionelle chinesische Medizin) an, bei welcher Krankheiten durch Unausgewogenheiten im energetischen Haushalt entstehen. Anders als bei der Akupunktur, bei welcher Nadeln gesetzt, um energetisch über- oder unterversorgte Areale und Systeme durch das Hinzufügen oder Ableiten von überschüssigen Energien harmonisiert werden, bezieht sich das Konzept der Ausgleichsmethode  auf eine Neuordnung der gestörten Energien. Also ohne neue Energie hinzuzufügen oder alte abzuleiten. Grundlage ist die Erkenntnis, dass Krankheiten immer paarweise auftreten. Befindet sich an einer Stelle im Körper ein Energieüberschuss, so ist an anderer Stelle eine Unterversorgung zuerwarten. Mit Hilfe der Ausgleichsmethode wird der Energieüberschuss zum unterversorgten Gebiet umgeleitet, so dass das energetische Gleichgewicht wieder hergestellt wird; ohne Nadeln, nur durch bestimmte Handgriffe, die der Betroffene selbständig an sich ausüben kann. 

Es werden zwei Energiequalitäten im menschlichen Körper unterschieden:

    1. Die Primärenergie, eine feste, altersabhängige Größe

    2. Die Sekundärenergie, eine variable, fluktuierende  Größe

 

Krankheitenentstehen durch Verschiebung der Primärenergie. Mit Hilfe der Sekundärenergie werden sie harmonisiert und ausgeglichen. Der Energieüberschuss wird an die Stelle des Mangels abgeleitet. Es findet eine Unterteilung in Überschuss- und Mangelkrankheiten statt. Ist aneiner Stelle eine Überschusskrankheit, so findet sich an einer anderen ein Mangelkrankheit. Ähnlich den Akupunkturbahnen, welche an den Verlauf von Nervenbahnen geknüpft sind, befinden sich fest definierte energiereiche Wege in unserem Körper, auf welchen die Primärenergie als geschlossenes System zirkuliert. Die Menge der Primärenergie ist konstant. Bestimmte negative Lebensumstände können zu einer Verminderung der Sekundärenergie führen. Diese ist jedoch essentiell wichtig, um die Primärenergie „am Laufen“ zu halten. Befinden wir uns in Kummer, Trauer oder frönen einem ungutenLebenswandel, kann die Sekundärenergie ihre reinigende Kraft auf diePrimärenergie verlieren und Krankheiten können entstehen.

Mit Hilfe der Ausgleichsmethode, welche binnen kürzester Zeit, als  reines Selbstbehandlungskonzept angewendet werden kann, lassen sich eineVielzahl von Krankheiten beeinflussen, körperliche wie seelische gut erkennen und in den Griff bekommen.

 

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Die 5 Elemente wurden im alten China als Metapher verwendet, um das Geben und Nehmen zu repräsentieren. Wir lernen die 5 Elemente-Metapher kennen: Holz  -  Feuer  -  Erde  -  Metall  -  Wasser

Jedem Element sind verschiedene Entsprechungen der wahrnehmbaren Welt zugeordnet:

    - eine Farbe

        - eine Jahreszeit

            - ein Klima

                - ein Organ / Speicher mit den dazugehörigen Funktionen

                    - ein Körpergewebe

                        - ein Sinnesorgan

                            - ein Geschmack

                                - ein Geruch

                                    - eine Gefühls-Äusserung

                                        - eine Tugend

Aus traditionell chinesischerSicht hängt alles unmittelbar zusammen. Organe, hier komplexer als bei unsüblich zu verstehen, und die 20 zugehörige Gefühlsqualitäten werden alsuntrennbare Einheiten gesehen. Wir können von dem Wissen darum profitieren.

Zum Beispiel:

    Ist die Leber angespannt,reagiert der Mensch "sauer" und reizbar.

    Saurer Geschmack entspannt dieLeber und vermindert die Reizbarkeit.

    Ist die Lunge angegriffen, soentsteht Trauer.

    Umgekehrt kann anhaltende Trauer die Lunge schädigen.

    ScharferGeschmack "tröstet die trauernde Lunge".

    die Sinnesorgane werden alsÖffner eines Elementes gesehen und veranschaulichen

    die Dynamik des jeweiligenElementes.

 

Ein weiteres Beispiel:

        Wasser - Halt, Vertrauen, lauschen ...

         

Das Sinnesorgan ist das Ohr. Häufige Ohrenerkrankungen verweisen auf ein Ungleichgewicht im Wasserelement. Wir lernen die 5 Elemente kennen und spüren uns in dem Element. Welches Element zieht mich an? Wo fühle ich mich wohl? Wie nehme ich die anderen wahr? Oft ist es im Leben so, dass Geben und Nehmen nicht ausgeglichen sind. Manche geben mehr als ihnen gut tut und andere nehmen mehr als sie brauchen. Wir finden die Überenergien, die Stagnation und spüren, wo wir im Fluß sind. Jedes Element "füttert" das nächste im Uhrzeigersinn und kontrolliert das übernächste. Mit diesen Metaphern, diesem Wissen und den uns zur Verfügung stehenden Methoden, stellen wir das Gleichgewicht wieder her.

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Die Emo-Trance ist eine Möglichkeit, Energie ganz neu zu begreifen und zu erleben. Alles ist bekanntlich Energie. Die Schöpfung ist ein "Meer von Energie" und wir sind ein Teil dessen. Es geht darum, eine Vorstellung dieses Meeres zu erarbeiten, unseren Willen zu gebrauchen, und uns bereit  machen uns dem zu öffnen, was uns umgibt. Energie zeigt sich in dieser Metapher, ähnlich wie Wasser, in verschiedenen Qualitäten:

     - zarte Nebelschleier

       - munteres Bächlein

         - langsam fließend wie ein breiter Strom

           - zäh fließend wie Sirup

             - fast erstarrt wie Wachs 

               - hart wie Eis

                 - steinhart wie ein Gletscher

                   - ohne Bewegung und Veränderung, am Nullpunkt

                   

Je stärker Energie sich verdichtet, um so deutlicher wird sie in Symptomen emotionaler oder auch körperlicher Art wahrnehmbar. Eine der Voraussetzungen eines gut funktionierenden Energiesystems bildet der Energiefluss, bei dem Energie ungehindert fließt. Sie sollte in unser Energiesystem hinein-, hindurch- und wieder hinausfließen können. Energie kann mit Willen und mit Aufmerksamkeit bewegt werden. Wir spüren den Fluss der Energie in unseren Gefühlen nach, finden die Blockaden und lösen sie gemeinsam auf. Stress mit der Freundin? Ärger über eine Beleidigung? Wo fühle ich das in meinem Körper? Im Kopf, im Nacken, ich habe einen Kloss in der Kehle, einen Stein auf dem Herzen. Wo will es hin? Mir den Buckel runterrutschen! Oder irgendetwas in der Art. Man sagt, was man fühlt: "Das ist mir auf den Magen geschlagen." Oder man zeigt es, indem man sich die Schläfen reibt, selbst den Hals zuhält oder sich „unsichtbare Dinge" von den Schultern streicht. Wir suchen gemeinsam einen Weg, unsere Energie fliessen zu lassen. Es ist wie das Öffnen eines Überdruckventils oder das Finden und Reinigen nicht benutzter Kanäle oder ....

          ... lassen wir uns überraschen ...

 

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Das Prinzip der Encounter-Gruppen - hier frei nach www.Wikipedia.de - ist immer die Basis für unsere Treffen. Frei, selbstbestimmt, voller Respekt und Achtung für den anderen, angstfrei. Eigentlich ein uralter Begriff - müssen wir eigentlichimmer neue Worte dafür erfinden? Encounter-Gruppe ist ein Fachausdruck der Psychologie und der Soziologie. Es bezeichnet den personenorientierten Ansatz, der die gegenseitige Wertschätzung fördert.  Die wissenschaftliche Grundlage dafür nennt sich Aktualisierungstendenz. Das heisst im "Hier & Jetzt" werden Erfahrungen gemacht, die die Selbstsicht nachhaltig verändern. Encounter ist weitgehend Selbsterfahrung. Also das sich selbst erforschen, der eigenen Persönlichkeit  bewusster werden und das Wachsen der eigenen Persönlichkeit. Es geht um direkten unmittelbaren Kontakt mit eigenen Gefühlen und mit anderen Menschen. Hier und Jetzt! Encounter-Gruppenwerden auch in der Psychotherapie ergänzend oder beschleunigend eingesetzt. Die konkreten Erfahrungen dieses Ansatzes, der seine Ursprünge bereits inden 60gern hatte, befruchtete alle Lebensbereiche: Offenes und klares Wahrnehmen der verbalen und nonverbalen Mitteilungen der Mitmenschen, Bewußtmachen der eigenen Gefühle, dadurch besseres gegenseitiges Zuhören und Verstehen, stabilere Beziehungen zwischen Ehepartnern und auch zwischen den Generationen. Die Encounter-Bewegung ist weltweit verbreitet. Zahlreich sind die Formender Encounter-Bewegung, z.B. integrative Bewegungen oder Marriage-Enconter, eigene Seminare für Jugendliche und daraus entstehende lose Vernetzungen und Ähnliches. Zu den wichtigsten Therapieformen zählen Basic-Encounter von Carl Rogers, Sensitivity Training, Open-Encountervon Willi Schulz, Casriel-Therapie, Urschrei-Therapie. In Encountergruppen werden auch erlebnisaktivierende Methoden der Gestalttherapie, der Körpertherapie und aus dem Theater eingesetzt. Zentren der Encounter-Bewegung waren bzw. sind das NTL in Bethel (Maine), Esalen-Institut (Kalifornien) und Poona (Indien). Innerhalb der Encounter-Gruppen gibt es so gut wie keine Regeln ... die gegenseitige Wertschätzung, ausreden lassen, von sich selber sprechen, den anderen keinesfalls bewerten sind eher  Selbstverständlichkeiten, auf die jeder von sich aus achtet.

 

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Die Familienaufstellung. Allen Aufstellungsformen gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als "Vertreter" eine Benennung im Sinne von "Vertreter für …" erhalten, im Raum aufgestellt werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Kernpunkt des methodischen Vorgehens ist es, insbesondere solche Systemdynamiken, durch die Aufstellungsmethode von Aussenbetrachten zu können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen, Entscheidungen und Selbstmanagementinnerhalb sozialer Systeme sein. Aufstellungsformate sind ...

   - Familienaufstellung

      - Aufstellung des sog. Herkunftssystems

        - Aufstellung des sog. Gegenwartssystems

Strukturaufstellungen, z. B.  ...

      - Problemaufstellung

        - Zielannäherungsaufstellung

         - Entscheidungsaufstellung, (Dilemma)

           - Aufstellung innerer Dispositionen,

Ablauf und Rahmenbedingungen:

Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mitmindestens 8 Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden. Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung z.B. zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, zu ihrem Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen. Der Aufstellende wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. JederTeilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen,vertritt diese Person aus dem Leben des Aufstellers. Die gewähltenVertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System haben müssen, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Das können Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) oder die Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System oder auch plötzliche Impulse, die Position im System räumlichverändern zu wollen. Auch unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System oder Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde etc.. Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgend einer Weiseein Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen. Behutsam werden nunPositionen, Stellungen verändert. Ein Lösungsbild ist nach erfolgter Prozessarbeit z. B. dann gefunden, wenn jeder der Teilnehmer frei vonbelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die in sinnvoller und konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken können.

 

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Es gibt unendlich viel über die Hypnose zu sagen! Zur Technik, zu den Wirkungen und zu den Hintergründen. Hier mal ein paar völlig andere Überlegungen dazu:

Grundsätzliches vorne weg. Es sind einige Voraussetzungen notwendig, damit wir uns alsMensch in unserer Umgebung gut und frei entfalten können, entscheiden, lachenund weinen. Die Gedanken im Folgenden sind nur ein Modell von Vielen und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sind aber gut zur Verdeutlichung, worum es geht. In der "angeleiteten tiefen Entspannung", sprich Hypnose, haben wir Zugriff auf die tiefen Wurzeln in uns und können zu ihnen zurückkehren.

1) Wir brauchen die Fähigkeit, uns als ganzheitliches Wesen zu spüren, anzunehmen 

Dazu gehören Begriffe, wie: Selbstakzeptanz - Die Fähigkeit, sich genüsslich hingeben zu können - Mit sich selber Eins zu sein - Berührung mit sich selbst - Sich spüren - Selbstausdruck (Lust UND Unlust) - Geborgenheit - in sich selbst – Urvertrauen - Sich versorgt fühlen. Wenn wir geboren werden, haben wir all das in uns und verlieren es auch zumindest in den ersten Monaten nicht. Im Austausch mit unserer Umwelt erfahren wir aber Einschränkungen. In den schlimmsten Fällen: Das nicht erwünscht sein - Ängste,Verunsicherungen der Mutter, vielleicht schon während der Schwangerschaft - Eine Familienatmosphäre von Angst, Unterdrückung, Katastrophen, Mangel an Berührungen, sprich emotionale Deprivation - körperlicher oder sexueller Missbrauch, Traumatisierung/en (auch inspäteren Jahren)

2) Die Fähigkeit, sich spielerisch den eigenen Kräften und Möglichkeiten hinzugeben

Gekennzeichnet ist diese Entwicklungsphase durch das freie spielerische Tun des Kindes. Wir benötigen einen Schonraum, um uns ausprobieren zu können. Hier spielt die Möglichkeit, sich unbeschwert einer Sache hingeben zukönnen, eine grosse Rolle. Dazu gehören Begriffe, wie: Kreativität - Schöpferisch sein können Ursprünglichkeit – Ausgelassenheit - Im„...eigenen Fluss sein...“ - Einen eigenen „Raum“ für sich haben. Gestört werden kann All das durch: Leistungsbezogenheit – Grenzüberschreitungen- Aussenorientierung im soz. Umfeld - Druck und Hetze - Sich einschlechtes Gewissen einreden lassen - Zu frühes heranziehen der Kinder zu Tätigkeiten, die in die Hand der Erwachsenen gehören - Eine hektische Familienatmosphäre, in der das Kind immer wieder aus seinerspielerischen Trance herausgerissen wird

3) Die Fähigkeit, sich selbst zu vertrauen (Autonomie)

Dazu gehören Begriffe, wie: auf die eigene innere Stimme hören können - der Glaube an die eigene Kraft und Stärke – Selbstdurchsetzungsfähigkeit - Initiative  - Autonomie – Schaffenskraft – Willenskraft – Intuition - „heiliger Zorn“ - sich auch Ohnmacht eingestehen können - loslassen können. Gestört werden kann All das durch: nicht Bestätigung der Ideen und Initiativendes Kindes - Verhinderung von Eigenständigkeit und Autonomie –Entwertung - Einreden von Versagensangst und/oder Minderwertigkeitsgefühl - Brechen des Willens - Situationen, in denen Ohnmacht, Niederlage und Versagen kennzeichnend sind Aussenseiterposition in der Kindergruppe - „...nie mal Bestimmer seindürfen...“ - Schuldgefühle bei dem Versuch sich zu lösen

4) Die Fähigkeit, sich zu begeistern

Dazu gehören Begriffe, wie: mit dem ganzen Herzen dabei sein - Herzensverbindungen eingehen können  Heiterkeit und Freude in Berührung mit der Welt - sich anstecken lassen können - mit Leichtigkeit über etwas hinweg sehen können - Teil haben können - Herzlichkeit und Liebe menschliche Wärme, Warmherzigkeit es leicht nehmen können im Gegensatz zur Schwermütigkeit - Hoffnung undZuversicht entwickeln können, auch wenn es aussichtslos erscheint - kapitulieren können, zum richtigen Zeitpunkt die Hoffnung aufgeben können. Gestört werden diese Fähigkeiten durch: melancholische Atmosphäre in der Familie – Freudlosigkeit - Hoffungslosigkeit - Unterbinden vonHeiterkeit - Verbot, Kinder mit nach Hause zu bringen - keine„Festivitäten“ - nicht spielen dürfen - nicht laut sein dürfen -grundsätzliche Bedürfnisse werden vorenthalten - zu viel Druck und Aussenorientierung - „Müssen“ statt „Wollen“ - zu viele Pflichten - Verhärtung des Herzens durch Lieblosigkeit

5) Die Fähigkeit zum spontanen Selbstausdruck

Dazu gehören Begriffe, wie: Die Fähigkeit zur Kommunikation - sich mitteilenkönnen – Spontanität Impulsivität - über die eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse sich äussern können - sich frei auch gegen Widerstände äussern können. Gestört werden kann All das durch: Bewertungen der Äusserungen des Kindes - das Kind nicht wirklich wahrnehmen mit seinen Bedürfnissen - Mitteilungen des Kindes werden unterbunden - übertriebene Massregelungen - Niemanden haben, bei dem man sich aussprechen kann

6) Die Fähigkeit, den Verstand einsetzen zu können

Dazu gehören Begriffe, wie: geordnet und strukturiert denken können - Intellektuelle Fähigkeiten Kognition/Denkfähigkeit - aus einer Erkenntnis Handlungen ableiten können. Gestört werden kann All das durch: Doublebinds (Doppelbindung: z.B. das Gesichtsagt etwas anderes als der Mund) - verrückte und irre machendeFamilienkonstellationen - das Kind durch Angst „blöd“ machen - emotionale Verstrickungen.

7) Die Fähigkeit, sich an eine grosse Kraft/Energie anzubinden

Dazu gehören Begriffe, wie: Glaube – Spiritualität - eigene Erfahrungen einbringen können – Sinnfindung. Gestört werden kann All das durch: Sektierertum – Zwang – Fanatismus – Ungläubigkeit.

Dawir uns hier getroffen haben und Du diese Zeilen jetzt gelesen hast, wird bei dir da vielleicht Einiges das Eine oder andere schief gelaufen sein? Warum und wo auch immer? Aber keine Bange! Du warst nicht nur als Kind einfach genial! Du hast es wirklich geschafft, schlechte Einflüssezu verdauen und dein Leben bis hier her zu meistern! Und genau diese Kräfte wollen wir weiter entdecken, fördern, ausbauen: das fitte, fähige und geniale in dir! Deinem Bewusstsein zugänglich machen! Im hypnotischen Zustand, wie übrigens für Geübte auch in der tiefen Entspannung, sind all die Dinge klar erinnerbar, einsehbar und - ganz Wichtig (!) - von dir SELBER veränderbar!

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Die Imagination. Im umgangssprachlichen Sinne ist es die Fähigkeit Ideen oder Bilder zu visualisieren, die im Augenblick  nicht um uns sind. Im psychotherapeutischen Sinne versteht man unter Imagination dasVermögen, im entspannten Wachzustand  geistige Bilder wahrzunehmen. Bekannte Imaginationstechniken sind Autogenes Training, Katathymes Bildererleben, Hypnoseverfahren und Klarträume. Die im Unterbewusstsein entstehenden Bilder können mittels eigener Vorstellung, wie auch durch externe Worte und Sätze beeinflusst werden. Dadurch entsteht eine durch das Unterbewusstsein gelenkte Eigendynamik, die uns einen tiefenEinblick in unsere Psyche gewährt. Eine besondere Imaginationstechnik stellt zB das Vorlesen von Märchen dar. Zuvor als reine Visualisierung des Geschriebenen, verselbständigen sich dieVorstellungen schließlich zu einer Eigendynamik, welche ebenfalls unserem Unterbewusstsein entspringt. Einzug in die Psychotherapie hat die Imagination durch den Psychologen und Mediziner Carl Gustav Jung, den späteren Begründer der analytischenPsychotherapie, gehalten, welcher erkannte, dass die bewusst erlebten Bilder als Mittler zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein fungieren. Laut Jung bestehen sog. Archetypen (Urfiguren des Unbewussten); also imaginierte Symbole des Unbewussten, welche für alle Menschen die gleiche Bedeutung haben. Während bei einigen Verfahren die entstehenden Bilder direkt erklärt werden (z. B. Autogenes Training), wird dieses bei anderen strikt vermieden (katathymes Bildererleben). Bei letzterem werden Bilder unter bestimmten Vorgaben erzeugt und vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein gehoben; dadurch gelangen sie in einen sich selbst unterhaltenden Verarbeitungsmodus.  Ähnlich wie Träume, öffnen imaginäre Bilder die Tür zum Unbewussten. Entgegen unseren Träumen können Imaginationen zielgerichtet gelenkt werden, wobei dieQualität des Erlebten den einen Traum deutlich übersteigen kann. Als Abwandelung einer zielgerichteten psychotherapeutischen Intervention, können Imaginationen auch zum Zweck der „Seelenhygiene“, z. B. alsPhantasiereisen, eingesetzt werden.  Imaginierte Bilder sind Ausdruck des Unbewussten. Bereits ihr Entstehen kann therapeutischen Charakter besitzen. Darüber hinaus ist aus ihnen natürlich auch ein diagnostischer Kontext abzuleiten. Imaginationen eignen sich für kleine Kinder genau so gut wie für Erwachsene. Die Technik der Imagination kann bei leichten und mittleren psychischenStörungen, bis hin zu chronischen Schmerzzuständen eingesetzt werden.

 

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Zur Massage. Seelische Spannungszustände drücken sich oftmals als Verspannung der Muskulaturaus. Wenn ich „die Zähne zusammen beißen muss“, weil mir ein schier unlösbares Problem Kopfzerbrechen bereitet, finden sich häufig Verspannungen der Kiefermuskulatur. Trage ich „die Last der Welt“ auf meinen Schultern, werde ich dort am ehesten Verspannungen haben. Eine Massage erstreckt sich nicht nur auf den Körper, sondern bezieht auchdie Seele mit ein. Der Ursprung der Massage wird, auf ca. 2600 Jahre v.Chr. datiert, in China vermutet.

Handgriffe der Massage:

Streichungen (kontinuierlichern Kontakt wahren) zum Aufwärmen der Muskulatur, zur Beruhigung … immer großflächig Knetungen (im Muskelverlauf und im Querverlauf) lösen von Verkrampfungen, Myogelosen, Verklebungen, zur Muskeldurchblutung … mittlerer Druck ... Friktionen (intensive Behandlung mit Daumenspitze) kreis- und zirkelförmig arbeiten, quer zum Muskel massieren. Löst Verklebungen und regtDurchblutung an … mittlerer Druck Vibrationen (Hand auf den Körper legen – leichter Tremor) Zur Muskelentspannung und Beruhigung … Rücken

Gegenanzeigen:

Frakturen,  Muskelabrisse, Osteoporose, bei Krampfadern im Gebiet, Hauterkrankungenim Gebiet, frischer Herzinfarkt, Fieber, Schwangerschaft, Menstruation, Durchblutungsstörungen, Krebserkrankungen, Entzündungen, blutverdünnende Medikamente. Die Massage sollte nicht schmerzhaft sein! Achten Sie auf eine angenehme Raumtemperatur…

    Nehmen Sie nicht zu viel Massageöl (die Haut lässt sich schwerer greifen)…

    Wählen Sie keine zu weiche Unterlage…

Das muss jetzt hier deutlich gesagt werden:

Das kurze Skript ersetzt keine Anleitung für eine ordnungsgemäße Massage; eine  diesbezügliche Ausbildung zum Masseur oder Physiotherapeuten dauert nicht umsonst  2 bis 4 Jahre! Bei pathologischen Rückenproblemen sollte die Entscheidung zur Durchführung einer klassischen Massage in die Hand eines Arztes, Physiotherapeutenoder Heilpraktiker gelegt werden. 

 

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MBSR .... die Mindfulness-Based Stress Reduction - ist ein von dem Molekularbiologen Jon Kabat-Zinnin den späten 1970er Jahren in den USA entwickeltes Programm zur Stressbewältigung durch Anwendung verschiedener Verfahren der gezielten Lenkung von Aufmerksamkeit und der Entwicklung, Einübung und  Stabilisierung erweiterter Achtsamkeit. Im Rahmen der Psychotherapie findet es als verhaltenstherapeutisches Verfahren Berücksichtigung.

Die Methode

Wir werden uns etwa  2 Stunden zusammensetzen und das Themaerörtern und erarbeiten. Den Abschuss bildet dann eine Übung „in der Stille“. Es erfordert Eigeninitiative und den Einsatz eines jeden Einzelnen, damit das Gelernte später auch auf das alltägliche Leben übertragen werden kann.

Das Programm enthält folgende Übungselemente:

    - die Einübung achtsamer Körperwahrnehmung (Body-Scan)

    - das sanfte und achtsame Ausführen einer Anzahl von  Qi-Gong Elementen

    - das Kennenlernen und Einüben des "Stillen Sitzens"  (Sitzmeditation)

    - das achtsame Ausführen langsamer Bewegungen etwa in der Form der traditionellen Gehmeditation

    - eine dreiminütige Achtsamkeitsübung (Breathing-Space)

    - das Üben Achtsamkeit auch bei alltäglichen Verrichtungen aufrecht zu halten.

     

Die Übung der achtsamen Körperwahrnehmung wurde aus körpertherapeutischen und körperpsychotherapeutischen Methoden abgeleitet, Yoga steht in der hinduistischen Tradition, die Sitzmeditation und Gehmeditation sind aus der buddhistischen Meditationspraxis (Zazen und Vipassana) entliehen. Bei allen Übungen steht imVordergrund das nicht wertende Annehmen dessen, was gerade im Augenblick wahrnehmbar ist. Das können körperliche Empfindungen, Emotionen, Töne undGedanken sein. Das MBSR-Training wirkt unspezifisch auf den psychosomatischenGesamt-Gesundheitszustand. In klinischen Studien konnten positive Wirkungen der MBSR-Kurse bei der Behandlung von chronischen Schmerzzuständen, häufigenInfektionskrankheiten, Ängsten oder Panikattacken, Depressionen, Hauterkrankungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, Magenproblemen und Burn-Out-Syndrom nachgewiesen werden. Die angewendeten achtsamkeitsbasierten Methoden stehen im Gegensatz zu suggestiven oder autosuggestiven Verfahren, wie Autogenes Training, Positives Denken oder Mentales Training, so dass wir auf diese Artwieder ganz anders und neu an die Erfahrung unseres Selbst gehen können. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer ein Therapieheft mit Übungsplan und den jeweiligen Texten

 

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Meditation ... nicht mehr und nicht weniger als die Abwesenheit von Gedanken ... Wir leben in einer Welt, wo Unbedeutendes und das Streben nach Macht die größte Bedeutung erlangt haben. Doch was können wir später davon mitnehmen? Unsere Yacht, den Sportwagen, die Villa? Die Antwort darauf ist einfach: Gar nichts davon! Noch nicht einmal unseren Körper. Da uns irgendwann alles „genommen“ wird, warum sollten wir uns dann nicht im Hier und Jetzt mit den Dingen befassen, die uns nie genommen werden könne?

Buddhismus basiert auf der Grundlage des karmischen Prinzip. Dabei ist die Vorstellung von Ursache und Wirkung, nicht nur auf Wiedergeburten beschränkt. Meditation hilft,  um Unbedeutendes und Unwichtiges zuerkennen und die Gewichtung darin schwinden zu lassen, so dass wirwieder Raum für Menschlichkeit, Güte und Mitempfinden haben. Auch die Angst vor unserem Tod genommen wird genommen, denn wir erkennen,was dahinter liegt. Meditation erweitert unseren Blick und lenkt dieSinne von der Scheinwelt, in der wir uns im Leben bewegen. Somit werden wir mit den anderen Bewusstseinszuständen vertraut, die uns nach unserem irdischen Leben erwarten. Die ersten Schritte in die Meditation bedeutet, zu innerer Ruhe zu gelangen. Nach weiteren Übungen lernen wir die Pausen zwischen den Gedanken größer werden  zulassen. Irgendwann sind wir in der Lage Gedanken auch loszulassen zu können. Daran folgt das Wahrnehmen und Erkennen der eigentlichen Natur unseres Geistes. Diese fortgeschrittene Meditationsstufe erlaubt uns schließlich das entspannte Verweilen im Geist. Unter der „wahren Natur des Geistes“ wird ein Zustand verstanden, in welchem sich uns die allumfassende Weisheit öffnet, die Daseinszustände miteinander verschwimmen zu lassen. Meditation ist keine Übung dessen Vollendung wir irgendwann erreicht haben werden! Wir können uns allenthalben daran gewöhnen.  Die Meditationshaltung, nach den alten Dzogchen-Lehren, sollte sitzend sein, mit gekreuzten Beinen. Der Rücken gerade gestreckt, die Muskulatur so gelockert und gelöst wie möglich. DieHände ruhen locker auf den Beinen. Mit erhobenen Kopf und geöffnetenAugen fixierst Du einen imaginären Punkt vor Dir. Lass nun Frieden in Dich einkehren.

     

Denke voller Mitgefühl an andere, denen es schlecht geht. Atme mit geöffnetem Mund und erlauben es Dir, Deinen Geist sich ausruhen zu lassen, wobei keinesfalls Schläfrigkeiteintreten wird. Meditation hat nichts mit einem Dämmerzustandgemeinsam, bei welchem sich das Bewusstsein an der Grenze zum Schlaf befindet - ein aktiver Prozess im Wachzustand! Erwarte in der Meditation überhaupt gar nichts. Wenn Du in den ersten Übungen erkennst, dass zwischen den Gedanken Pausen entstehen, ist dasbereits eine ganze Menge!

Fehler während der Meditation:

- Seien nicht ungeduldig.

- Lassen selbst unangenehme Gedanken und Ideen zu und versuche nicht, Dich zu wehren.

- Bewahre Ruhe und Frieden. Sehe Dir  alles, was kommt, ohne Wertung an.

- Verfalle nicht in einen entspannten Dämmerzustand. Dieser wird zwar auchRuhe und Frieden vermitteln,

verhindert jedoch eine klare Sicht.

- Versuchen nicht Deinen Geist zu etwas zu zwingen. Meditation tritt nur in einem spielerischen (!) Zustand

von Frieden auf und nur wenn positive Emotionen vorhanden sind.

- Die Zeit einer einzelnen Meditationsübung braucht 10 Minuten nicht zu überschreiten.

Wie erkenne ich, dass die Meditation Erfolg hat?

Am ehesten durch einen Zustand welcher einer Epiphanie gleicht, dem Erkennen. Das kann sich durch verschiedene Momente ausdrücken und muss nicht während der Meditation geschehen.

Vielleicht sind es fallende Blätter im Herbst, vielleicht eine kleine Spinne die übers feuchte Morgentau läuft, vielleicht ist es auch die Freude am Leben ansich, die Dich unbeschreiblich glücklich werden lässt.

Erwarte keine mystischen Wahrnehmungen oder Erfahrungen. Meditation ist eine Hilfe, sich auf die wahren Dinge des Lebens zu konzentrieren, auf die wahre Natur der Dinge, im Hier und Jetzt, aber auch später. Mit Hilfe der Meditation können wir negatives Karma bereits im jetzigenLeben abbauen, da sie uns hilft, egoistische Gewohnheiten abzubauen undMitgefühl für andere zu entwickeln. Meditation ist das Erkennen der Zusammenhänge, die hinter den sichtbaren Dingen stehen.

Hier ein Beispiel für eine tiefe und erkenntnisreiche Meditation:

Überprüfe dich selbst – egal ob gläubig oder nicht – in wie weit diese Punkte aufdich selber zutreffen und in wie weit nicht! Wer für sich keinen Geizkennt, dann vielleicht die Trägheit? Es geht hier nicht umrichtig oder falsch, sondern darum was deine eigene Person tatsächlichausmacht und dass Du darüber nachdenkst ...

Impulse zu einer Meditation am Beispiel der sieben Todsünden

                                                        „Superbia” – die Hoffart

                                                          „Avaritia”– der Geiz

                                                           „Invidia” – der  Neid

                                                                  „Ira” – der Zorn 

                                                         „Luxuria” – die Wollust

                                                               „Gula” – die Unmäßigkeit

                                                           „Acedia” – die Trägheit

Todsünde kann aber auch heißen, nie ein Wagnis einzugehen, nie etwas zuriskieren, ständig zu flüchten und damit den eigenen seelischen Todvorzubereiten. Die Selbstschädigung bei dieser Sünde ist sehr groß.

„Superbia” – die Hoffart 

Welchen Stellenwert hat Dein Ego, Deine Ich-Durchsetzung. Nicht nur die Pharaonen fühlten sich einst als Stellvertreter Gottes auf Erden. Ein alter Grundsatz lautet: "Herrschen darf nur, wersich zuvor selbst beherrscht". Durch Schmeichelei und Falschheit nach obenzu kommen, erhöht zu werden, ist gefährlich. Ohne Demut droht die Todsünde der Hoffart. "Radfahrer" sind dabei oft die Folge - nach unten treten und nach oben buckeln. Noch schlimmer wird es, wenn man annimmt, die Gottesebenbildlichkeit könne durch eigenes Verdienst allein hergestellt werden. Verleugnen der Grundbedingeungen oder Auflehnung gegen die Regeln birgt grosse Gefahren - nicht nur für den einzelnen Menschen. (Naturwissenschaft,Technik, Medizin,...) Hochmütiges Auftreten im Namen anderer (des Chefs, Bischofs, des Gottes,...) - um seine Deine eigenen Interessen durchzusetzen - zählt ebenso dazu. Profilierung und Bereicherung auf Kostenanderer ... Achtung vor dem "steinernen Herz": "Ich brauche vonniemandem Hilfe, ich kann alles selbst schaffen, niemand braucht Hilfe und Hilfeleistung ..." Die Todsünde ist deswegen so gefährlich, weil sie sich meist fast unmerkbar entwickelt. Der Missbrauch geliehener Autorität und die Härte, andere auszunützen, wird selten rechtzeitig erkannt.

„Avaritia”- der Geiz

 "... ein geiziges Auge trocknet die Seele aus" (Sir 14,9). Saturn verschlang seine Kinder ausAngst, sie könnten ihn töten. Er verschlang sie aber auch, um sie reifen zulassen. Saturn bewahrt uns vor dem Zorn und der Unmäßigkeit, das Bewahren kannaber auch zu lange dauern. Saturn unterstützt den Neid, bewahrt uns vor Wollustund Hoffart, aber so kann kein neues Leben geboren werden und keine Freude zugelassen werden. Saturn eignet sich als Symbol für das Nichthergeben wollen und das Zurückhalten - auch von Gefühlen und Ideen. Das Tückische dieserTodsünde ist ihre Maskierung: So ist etwa Sparsamkeit ein positiver Begriff, der seine negativen Seiten nur ungern preisgibt. Menschen, die ihre Erfahrungen, ihr Können und Wissen nicht an andere weiterleiten kommen bereitsin gefährliche Nähe dieser Todsünde. Geiz tötet: was rastet, das rostet undstirbt schließlich. "Nichtshergebenwollen" kann sich in vielenBereichen zeigen - von Verdauungsschwierigkeiten bis zur völligen Isolation.Der Volksmund spricht vom "Ersticken am eigenen Geiz". Schlechte Laune, Missmut und Bosheit zeigen von einer inneren Angst, die das Leben ersticken lässt. Eltern, die ihre Kinder nicht "hergeben" wollen und diese stattdessen allein behüten, sind genauso gefährdet wie der"Konsummensch", der nicht "sein" sondern "haben" will". Gut ist der Reichtum, wenn keine Schuld an ihm klebt; schlimm ist die Armut, die aus Übermut entstand."(Sir 13,25) "Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Erwird seinem eigenen Glück nicht begegnen. Keiner ist schlimmer daran als einer,der sich selbst nichts gönnt, ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst" (Sir 14,5.6) Nur wer etwas hergeben kann - lieben lernt - kann seinen Geiz überwinden.

„Invidia” - der  Neid

Der Neid zerfrisst dein Herz. "Neid und Ärger verkürzen das Leben, Kummer macht vorzeitig alt" (Sir 30,24) "Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören." (Weish 2,24) Beachte die Parallelen zu anderen Religionen. Exkurs: Buddhismus - Auszug aus den edlen Wahrheiten: Die edle Wahrheit vom Leiden: "Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden; Sorge, Kummer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung, all das ist Leiden; nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden." (Meier E., Khoury A.Th.,Buddha fürChristen. Eine Herausforderung. Freiburg 1986. S.73) Oder: Die edle Wahrheit vom Aufheben des Leidens: "Durch die restlose Aufhebung und Beseitigung der Unwissenheiterlöschen die Karman-Kräfte; durch das Erlöschen der Karman-Kräfte erlöscht derWille zur Wiedergeburt; [...] durch das Erlöschen der Empfindungen erlöscht das Begehren; durch das Erlöschen des Begehrens erlöscht das Anhaften...."(Ebd., S.73) Neid ist vielleicht die entscheidendeTodsünde. Bei anderen Menschen sehe ich immer nur das Gute, bei mir nur dasMinderwertige. Die Folgen des Neids sind Verschlagenheit und Hinterhältigkeit.Neid ist vorzüglich geeignet, von den eigenen Fehlern abzulenken. Das Missvergnügen über sich selbst wird auf die anderen projiziert. Schmeichelei und Neid treten oft gepaart auf. Demagogen wecken oft Neidgefühle, um selbst mehr Macht zu gewinnen.

„Ira” - der Zorn

Gemeint ist damit nicht der "gerechte Zorn", der zB als Eigenschaft Gottes bekannt ist. Denn wer liebt zeigt in seiner Treue auch Glut und Heftigkeit. Während die Bibel den Zorn alleine Gott als Recht zuspricht, warnt sie vor dem Zorn der Menschen. Energie, die ihre Ziel nicht erreicht, kann schnell in Zorn umschlagen. Zorn macht blind, lässt unüberlegt und unbeherrscht handeln und führt ins Verderben(Amoklauf etc...) Zorn zieht uns auf das Niveau des Animalischen und Primitiven. Was im Zorn angerichtet wird, gebiert Kinder, die dann kaum mehr einzufangen sind. Neben dem hitzigen Zorn gibt es aber auch die kalte Wut, die das Lebeneines Menschen verbittern und vergiften kann. "Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend imReden und nicht schnell zum Zorn bereit; denn im Zorn tut der Mensch nicht das,was vor Gott Recht ist. " (Jak 1,19)

„Luxuria” - die Wollust

Sexualität ist eine positive Kraft. Erst das Ausleben der Sexualität um jeden Preis, um des alleinigen Genusses willen, auch verbunden mit der Abwertung des Partners, zerstört. Gemeint ist auch das Verführen und leere Versprechen, das bestehende Bindungen zerstört und nichts als Enttäuschung zurücklässt. Kalte Sinnlichkeit ohne Sinn, Erniedrigung und Vergewaltigung des Partners, süchtiges Verhalten ohne Rücksicht auf denPartner. (Prostitution, Kinderschändung, Notzucht, ...). Die leidvolle Erfahrung mancher Menschen zeigt, dass Sexualität oft auch unberechenbar wird und ganze Lebensentwürfe zerstören kann. Nicht wenige Kulturen reagieren daher mit Tabuisierung oder Sexualvorschriften um sich vor einer unberechenbaren Sexualität zu schützen. (Verschleierung, Ausschließen der Frauen/Männer vonbestimmten Tätigkeiten,...) Nur im Rahmen von gegenseitiger Offenheit undVertrauen kann Sexualität längerfristig angstfrei erlebt werden.

„Gula” – die Unmäßigkeit

Das Wort Maßlosigkeit scheint für dieseTodsünde gut geeignet. Jede Entfaltung muss mit Maß geschehen. Nur wer den Blick auf das Ganze, auf den Sinn nicht aus den Augen verliert, kann dasrichtige Maß finden. Dabei  soll man sich nicht nur auf dieNahrungsmittelaufnahme (Magersucht, Fresssucht) beschränken. Auch das Messen mit verschiedenem Maß ist hier angesprochen. "Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, beides sind dem Herrn ein Greuel." (Spr 20;10) Werden in der Gesellschaft alle gleich(mäßig) behandelt, egal ob In- oder Ausländer, Arbeitnehmer oder Unternehmer? Wer im Übermaß lebt, stumpft ab. Wir wissen um die Gleichgültigkeit, mit der wir etwa dem übermäßigen Fernsehkonsum(Gewalt, Konsum, Leid, Vergnügen,...) begegnen.

„Acedia” - die Trägheit

Müßiggang oder Faulheit bezeichnen oft ein Dahinleben ohne Eigeninitiative. Weiten wir unseren Blick aber auch auf das Innenleben aus, kommt eine viel wichtigere Sichtweise ans Tageslicht: der mangelnde Wille, an seiner Entwicklung zu arbeiten. Das Missachten der Aufgabe "Werde, der du bist",die Verweigerung der eigenen Reifung, das Mitschwimmen an der Oberfläche der Massenströmungen ist bequem. Ich kümmere mich nicht um meine Mitte, ich verweigere die Meditation und das Gebet. Meine unbewussten Seiten werden verdrängt, ich stelle mich ihnen nicht. Die Todsünde besteht darin, nicht nach innen zu hören und damit verborgene Talente nicht zu entdecken oder zu entwickeln. "Kommt Zeit, kommt Rat" wird so zueiner fatalistischen Lebenseinstellung pervertiert. Ich lehne meine Eigenverantwortung ab und delegiere sie an die Sterne, Gott, die Gesellschaft oder das Schicksal. Helfen sollen nur die anderen, ich bin nur zum Nehmen da. DerSozialstaat ist zum Ausnehmen da, Eigeninitiative oder Subsidiarität kennt der träge Mensch nicht.

 

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Physiognomik oder die Methode, aus dem Äußeren eines Menschen Rückschlüsse auf dessen Charaktereigenschaften zu übertragen, erwächst zunehmenderBedeutung, wollen wir spätere Störungen und Konflikte verstehen.

 Nicht nur die angeborene Neigungen, wie z. B. das Bedürfnis nach Bewegung, Ruheoder organisatorisches Talent, lassen sich zielsicher bestimmen, vielmehr sind es die daraus resultierenden Folgen für unsere Psyche, wenn wir um diese Umstände nicht wissen oder gar gegen sie handeln.

Die Grundeinteilung erfolgt nach „Naturellen“, es werden drei Unterschieden:

    1 Bewegungsnaturell        
    2 Empfindungsnaturell
    3 Ernährungsnaturell

 Jedes Naturell zeichnet sich durch besondere Fähigkeiten wie auch Schwächen aus. Mischformen sind die Regel.

 Im Idealfall, wenn alle drei
Keimblätter während der Embryogenese gleichstark angelegt werden, ist diese Person später ein „ausgeglichenesNaturell“. Die Fähigkeit zur Bewegung, Verdauung und intellektuelle Leistungen befinden sich in harmonischem Einklang. Grobe Schätzungen besagen, dass dieses für höchstens 1/3 aller Menschen zutrifft.

Bewegungsnaturelle neigen zu einem gewissen Bewegungsdrang und körperlicher Aktivität. Ihr
Bewegungsapparat (Sehnen, Knochen, Muskulatur) ist gut ausgeprägt undwill gefordert werden.

Empfindungsnaturelle neigen zu intellektuellen Arbeiten, Gehirn und Nervensystem sind besonders ausgeprägt, können jedoch auch überreagieren.

Ernährungsnaturelle sind geborene Organisatoren. Ihnen fällt es leicht Abläufe zu koordinieren und zu optimieren.

Neben den reinen Naturellen  existieren auch  Mischformen:

     Bewegungs-Empfindungsnaturell

    Empfindungs-Ernährungsnaturell


    Positive und negative Aspekte der einzelnen Naturelle:

    Bewegungsnaturell:    + belastbar, energisch, ausdauernd
                                                 - z.T. wenig effizient,

    Empfindungsnaturell:    + gute intellektuelle Fähigkeiten
                                                      - Neigung zu Sorge, Grübeleien

    Ernährungsnaturelle:     + gute Organisatoren, arbeiten effizient
                                                      - geringer Bewegungsdrang

 

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Die Rückführung ist keineanerkannte Therapie-Form! Die Gelehrten - und viele andere - streiten sich zum Teil heftig über das Thema. In wie weit  wir uns an ein früheres Leben wirklich erinnern können, überhaupt wiedergeboren werden oder ob es sich um eine ganz persönliche Form der Regression handelt, darüber möchte ich mich hier und jetzt nicht auslassen. Es bleibt einem Jeden von Euch selbst überlassen, was sie/er darüber glaubt. Die Erfolge und Selbst-Erkenntnisse, die bei vielen, vielen Menschen unstreitbar sind, die sprechen dagegen eine deutliche Sprache! Wenn wir uns zu einer Reinkarnations-Gruppe treffen, dann werden wir zB mit Hilfe von geführten Traumreisen eine leichte Trance einleiten und dann dem, was uns begegnet offen und frei entgegensehen! Sind die Erinnerungen deutlich ... oder eher "verschwommen"? Farbe oder Schwarz/Weiss? Was ist wohl der Kern, der Sinn, der Erinnerung? Lässt sich diese Erfahrung nicht auch mit Fakten bestätigen?

Lassen wir uns doch ganz einfach überraschen!

 

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